Die Tinder Flirt App im großen Test

Bei Tinder handelt es sich um eine beliebte Flirt App, die vor allem Singles ab 18 Jahren anspricht. Unsere Erfahrungen deuten dabei darauf hin, dass Singles über 35 die Flirt App nur selten nutzen. Eine junge Zielgruppe kann sich hier also auf ein lockeres Kennenlernen freuen, bei dem vor allem die Profilbilder der anderen Singles im Vordergrund stehen. Rein auf Basis des Aussehens entscheiden die Flirtenden also, um sie mehr über ihren virtuellen Gegenüber erfahren möchten oder eben nicht. Welche Erfahrungen wir mit dem Portal machen konnten und wie sich Tinder im Test geschlagen hat, verraten wir jetzt.

Die Vor- und Nachteile der Tinder Flirt App

Die Vorteile Die Nachteile
Die Anmeldung ist kinderleicht per Facebook möglich Die App ist nur zum Teil kostenlos
Die App gibt es für alle iOS und Android Endgeräte (aktuelles Betriebssystem erforderlich) Es gibt viele Mitglieder, die gar nicht wirklich nach einem neuen Partner suchen
Singles anhand ihrer geografischen Lage aus der unmittelbaren Umgebung kennenlernen
Binnen wenigen Minuten ein Profil erstellen
Jeden Tag kommen 1 Prozent mehr Nutzer hinzu

Wer nutzt die Tinder Flirt App?

Unsere Erfahrung hat es bestätigt: Es sind vor allem Singles im Alter von 18 bis circa 35 Jahren, die Tinder zum Flirten lieben. Viele der flirtwilligen Nutzer sind sehr technikaffin und auch bei den verschiedenen sozialen Netzwerken häufig unterwegs. Denn um sich überhaupt bei der Flirt App anmelden zu können, muss zwingend ein Facebook-Profil vorhanden sein, da die App mit dem eigenen Facebook-Account verlinkt wird. Junge Singles aus allen Gesellschaftsschichten trifft man rund um die Uhr bei dieser App zu Tausenden an.

Flirten per App – diese Möglichkeiten stehen zur Verfügung

Das Funktionsprinzip der App ist leicht erklärt. Denn bei Tinder können die Singles anhand der Fotos, dem Alter und Vornamen der anderen Mitglieder entscheiden, mit dem sie in Kontakt treten möchten und mit wem lieber nicht. Die Singles können bei jedem Foto also „Like“ oder „Dislike“ anklicken. Nur wenn beide Singles sich gegenseitig attraktiv finden, wird ihnen ein Match angezeigt. Mit allen Matches können die flirtwilligen Nutzer dann per Direktnachricht kommunizieren. Neben den Fotos der Nutzer stehen noch weitere Angaben zur Verfügung. Die Singles können zum Beispiel etwas zu den Interessen ihrer Flirtpartner erfahren und außerdem auch herausfinden, ob sie gemeinsame Freunde bei Facebook haben, was durch den Abgleich mit dem sozialen Netzwerk möglich ist. Im Übrigen werden nur Fotos derjenigen Singles angezeigt, die möglichst nah am eigenen Wohnort wohnen. Die Distanz können die Nutzer der App dabei einstellen. Wer möchte, kann einige Nutzerfotos auch überspringen und erst später entscheiden, ob er Interesse an den jeweiligen Singles hat. Wer ein neues Profilfoto zum Flirten bei Tinder hochladen möchte, kann dies direkt mittels der App tun.

App-Download, Design und Bedienbarkeit

Das Design der App ist sehr schlicht, aber absolut zeitgemäß. Schließlich stehen die Profilfotos der Singles sowieso im Vordergrund und Tinder kommt ohne viel Schnickschnack aus. Da die Profilfotos einfach nur nach rechts oder links bewegt werden müssen, um zu signalisieren, ob die Singles wohlmöglich Interesse an ihren potentiellen Flirtpartnern haben, lässt sich die App wunderbar intuitiv bedienen. Auch die Chatfunktion ist kinderleicht zu nutzen. Probleme beim App-Download sollte es also nicht geben. Denn die Singles können sich einfach in den Apple App oder Google Play Store einloggen und dort nach der Flirt App von Tinder suchen, die dann mit einem Klick gratis auf das eigene Smartphone heruntergeladen werden kann. Auf der Webseite von Tinder gibt es außerdem zwei Links, welche die interessierten Singles direkt zum App-Download weiterleiten. Mindestens iOS 4.8.1 oder Android 4.0.3 sind erforderlich, damit die App auf dem eigenen Smartphone korrekt installiert werden kann.

Der Kostenfaktor – das kosten die Mitgliedschaft und die App

Wir können uns auf unsere hinreichenden Erfahrungen berufen, wenn wir sagen, dass es sich bei Tinder um eine der besten kostenlosen Apps handelt. Denn auch wenn Teile der App inzwischen kostenpflichtig geworden sind, können die Singles die Grundfunktionen prinzipiell kostenlos nutzen. Der Download der App ist in jedem Fall gebührenfrei. Allerdings ist die Tinder-Plus-Mitgliedschaft kostenpflichtig. Dabei berechnen sich die Mitgliedschaftsgebühren in Abhängigkeit vom Alter der Singles – jüngere Singles zahlen weniger für ihr Abo als ältere Singles, so dass einige Nutzer hier Betrug wittern. Dass es sich um keine reine Abzocke handelt, belegt jedoch allein die Tatsache, dass die Grundfunktionen aktuell auch weiterhin kostenlos sind.

Für die Plus-Mitgliedschaft zahlen Singles unter 24 rund 9,99 Euro im Monat, während die Kosten sich bei den Singles über 24 schon auf 19,99 Euro monatlich belaufen. Dennoch kann sich die Plus-Mitgliedschaft lohnen. Denn die sogenannten Swipes, also das nach links und rechts Schieben der Mitgliederprofile, sind bei der Gratisversion auf 100 Stück je 12 Stunden beschränkt. Außerdem können die Plus-Mitglieder auch Profilbilder, die sie versehentlich weggewischt haben, noch einmal anschauen und diesen Singles somit eine zweite Chance geben.

Der Tinder Support & die Sicherheit beim Flirten

Leider handelt es sich bei Tinder um eine Singlebörse, bei der es die Singles mit besonders vielen Spaßvögeln zu tun haben. Neuste Studien weisen sogar darauf hin, dass bis zu 40 Prozent der Tinder Nutzer eigentlich in einer Beziehung sind und sich gar keinen neuen Partner wünschen. Vielmehr wollten sie nur ihren aktuellen Marktwert überprüfen und sich durch die „Likes“ bei der Flirt App somit einen Ego-Booster verpassen. Dass ist für die seriöse Suche nach dem Partner fürs Leben natürlich denkbar ungünstig.

Dennoch können die Singles auf der Seite von Tinder mehr über die Erfolgsgeschichten anderer Mitglieder erfahren. Denn die Partnersuche kann mittels der App durchaus funktionieren. Viele Experten sehen auch in der Tatsache, dass die Anmeldung nur per Facebook möglich ist, ein Sicherheitsproblem. Da es sich um ein amerikanisches Portal handelt, sind die Support-Dienstleistungen recht eingeschränkt. Auf der Webseite der App gibt es einen umfangreichen FAQ-Bereich und die Nutzer können per Mail ihre Fragen stellen. Allerdings sollten sie besser Englisch sprechen, um dies zu tun.

Über die Singlebörse

Die Tinder Dating App wurde von dem Software-Entwickler InterActiveCorp 2012 ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Art soziales Netzwerk zum Flirten und Kennenlernen mittels iOS oder Android. Zunächst verbreitete sich die Flirt App bei den Studenten der University of Southern California. Inzwischen steht die App global in nahezu allen großen Weltsprachen zur Verfügung. Die meisten Nutzer schauen mehrmals am Tag bei der Flirt App vorbei. Seit 2012 wurden viele neue Features zu der App hinzugefügt. So können die Singles nun zum Beispiel auch ihren Standort manuell einstellen oder ihre Einschätzung eines anderen Singles zurücknehmen. Eine Studie aus den USA ergab im Jahr 2013, dass sich rund 20 Prozent aller Nutzer bereits mit einem Single, den sie über die Flirt App kennengelernt hatten, getroffen haben.

Fazit

Wer Singles aus der eigenen Umgebung ungezwungen und möglichst kostenlos kennenlernen möchte, wird diese Flirt App liegen. „Tindern“ kann geradezu süchtig machen, da sich die Singles dank des bewährten Tinder-Prinzips die Fotos von unzähligen Singles binnen sehr kurzer Zeit anschauen können. Allerdings stehen die Chancen, hier die große Liebe zu finden, recht schlecht. Denn bei der App ist ein ungewöhnlich hoher Anteil an Fake-Profilen oder Profilen von angeblichen Singles, die im echten Leben jedoch bereits liiert sind, anzutreffen. Somit sind die Matches nicht unbedingt aussagekräftig. Denn viele Nutzer „liken“ auch einfach alle Singles in ihrer Altersklasse, auch wenn sie diese später vielleicht doch nicht ausreichend attraktiv finden. Während sich die Chattechnik der App für einen schnellen Flirt anbietet, entwickelt sich aus vielen dieser Flirts nicht mehr. Da die App jedoch in ihren Grundfunktionen kostenlos genutzt werden kann, finden wir, dass es durchaus auf einen Versuch ankommt.

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